Keine Angst als Unternehmer*in

5 häufige Ängste und wie man sie überwindet

Keine Angst als Unternehmer

Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin hat sich schon einmal gefragt, ob er auf dem richtigen Weg ist und ob das Unternehmen, in das er seine Zeit, sein Geld und seine Energie steckt, tatsächlich so funktionieren wird, wie er es sich erhofft. Aber die Realität ist, dass diese Ängste und Zweifel einfach dazugehören, wenn Du Dein eigenes Unternehmen gründest. Als Unternehmerin oder Unternehmer wird es einfach immer Zeiten geben, in denen Du Dir nicht sicher bist, ob alles so klappen wird, wie Du es geplant hast. In diesen Momenten musst Du in der Lage sein, einen Schritt zurückzutreten und die Situation auf eine andere Art und Weise zu betrachten. 

  Finanzielle Unsicherheiten, vorübergehende Rückschläge und die üblichen Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt, können entmutigend sein. Die meisten “Möchtegern”-Unternehmer*innen werfen das Handtuch und geben auf, sobald es mal schwierig wird. Sie glauben fälschlicherweise, dass sie nicht das Zeug dazu haben, erfolgreich zu sein, oder dass der Weg einfach zu hart für sie ist. Sie fürchten sich vor der anstrengenden Arbeit und den Prüfungen, die sie durchstehen müssen, um Erfolg zu haben. Aus Angst geben sie schließlich auf.

Letztendlich hast Du, wenn es um Angst geht, nur zwei Möglichkeiten:

Alles aufgeben und weglaufen oder sich der Situation stellen und grade machen.

Die bessere Wahl ist ziemlich offensichtlich, nicht wahr?

Entscheidung eins ist zwar einfach, aber sie wird Dich im Sumpf der Mittelmäßigkeit versinken lassen. Deine Träume und Ziele werden von der Angst erdrückt. Entscheide Dich für die zweite Option, und Du wirst Deine Angst mit eiserner Entschlossenheit überwinden.

Wenn Du auf der anderen Seite herauskommst, wirst Du emotional stärker und mental zäher sein und die Früchte des Erfolgs schmecken. Alles, was Du willst, liegt auf der anderen Seite der Angst!

Im Folgenden gehen wir auf die 5 häufigsten Ängste ein, die Unternehmer*innen plagen. Ich zeige Dir, wie Du die Angst überwinden kannst, um das Leben und das Geschäft zu führen, für das Du geboren wurdest!

1. Die Angst vor dem Unbekannten

Dies ist wahrscheinlich eine der größten Ängste, mit denen Unternehmer*innen konfrontiert werden. Wenn Du Dein eigenes Unternehmen gründest, magst Du zwar Deine Hausaufgaben gemacht und Dich so gut wie möglich vorbereitet haben, aber ein gewisses Maß an Ungewissheit wird es IMMER geben. So ist das nun mal! Du musst immer daran denken, dass Du kein neues Land entdecken wirst, wenn Du Angst hast, den sicheren Hafen zu verlassen.

Du musst Dich durchsetzen und mit Deinem Herzen gehen, auch wenn es unkontrolliert schnell schlägt. Irgendwann im Jahr 1999 gab es einen Film namens “3 Könige”. In einer Szene des Films wendet sich ein junger Soldat, der Angst hat, mit einer Frage an Hauptfeldwebel Archie Gates (George Clooney), und der antwortet: “Es läuft so: Du tust das, wovor Du eine Scheißangst hast, und Du bekommst den Mut, nachdem Du es getan hast. Nicht, bevor Du es tust.”

Diese Aussage ist zwar ziemlich krass, aber sie ist sehr wahr und gilt für alle Bereiche. Wenn Du Dir Sorgen machst, dass Du vielleicht nicht die Fähigkeiten hast, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen, dann mach es trotzdem! Lerne, während Du voranschreitest! Du musst den Glauben haben, den ersten Schritt tun zu können, auch wenn Du nicht den ganzen Weg sehen kannst. Der beste Weg, die Angst vor dem Unbekannten zu überwinden, ist, Vertrauen zu haben.

Du musst an Dich glauben und an das, was Du erreichen willst.

Jeden Tag hoffen unzählige Menschen, ein Unternehmen zu gründen und schnelles Geld zu verdienen. Die meisten von ihnen scheitern und geben auf. Der Weg zum Erfolg ist mit den zerbrochenen Träumen derer gepflastert, die es versucht und aufgegeben haben. Sie haben aufgegeben, weil sie nicht an sich selbst geglaubt haben und sich von der Angst leiten ließen. Wie John Stewart Mill sagte: “Eine Person mit Glauben ist gleichwertig mit neunundneunzig Personen, die nur Interesse haben.”

Wenn Du das nächste Mal Zweifel und Ängste hast, frage Dich, warum Du sie empfindest! Vielleicht hast Du mit Deinem “Nebenjob” ein stabiles Einkommen erzielt, aber Du hast Angst, Deinen Hauptjob aufzugeben, weil er Dir Sicherheit bietet. Mir ging es zumindest über Jahre so. Wenn Du Dich fragst, warum Du diese Angst hast, wirst Du verstehen, dass Du in Wirklichkeit befürchtest, kein Geld zu haben, falls Dein neues Geschäft nicht mehr läuft.

Jetzt kannst Du einen Aktionsplan aufstellen, um diese Bedenken zu überwinden. Z. B. solltest Du genügend Geld für sechs Monate sparen, falls es unerwartete Rückschläge gibt. Wenn Du Deine Ängste nicht analysierst und Dich nur von ihnen kontrollieren und zurückhalten lässt, wird Dein Leben stagnieren, und in fast allen Fällen wirst Du am Ende aufgeben. Der einzige Weg, um voranzukommen, ist, weiterzumachen, egal welche Rückschläge Du auf Deinem Weg befürchtest oder gar tatsächlich erlebst.

2. Die Angst vor dem Scheitern

Dies ist eine weitere große Angst, die so viele Unternehmer*innen davon abhält, ihre Ziele und Träume zu verwirklichen. Die Angst vor dem Scheitern hat schon mehr Menschen aufgehalten als jede andere Angst. Meistens tarnt sich diese Angst auf viele verschiedene Arten. Wenn Du Dir zum Beispiel Sorgen machst, dass all Deine Bemühungen umsonst sind und Du pleite unter einer Brücke landest, dann ist das die Angst vorm Scheitern. Die meisten Menschen sagen, sie wollen ihre Zeit nicht mit etwas verschwenden, das nicht funktioniert.

Die harte Wahrheit ist, dass Du es nie wissen wirst, wenn Du es nicht auch wirklich versuchst. Es kann drei Jahre dauern, bis Du ein Geschäft aufgebaut hast, das Dir einen sechsstelligen Betrag im Jahr einbringt – vielleict sogar mehr. Aber weißt Du was? Wenn die Angst vor dem Scheitern Dich von vornherein davon abhält, es überhaupt zu versuchen, wirst Du nie erfahren, was hätte sein können. Die drei Jahre werden vergehen, und Dein Leben wird wahrscheinlich dasselbe sein.

Hättest Du Deine Ziele hingegen weiterverfolgt, würdest Du vielleicht schon ein sechsstelliges Einkommen haben. Viele Menschen haben Angst vor dem Scheitern, weil sie befürchten, vor ihren Freunden und ihrer Familie dumm dazustehen, oder weil sie sich vor der Kritik ihrer Mitmenschen fürchten.

Was andere von Dir denken, darf Dich nicht kümmern. Wenn Du Dinge tust, die andere nicht tun, werden Deine Freunde und Deine Familie vielleicht sogar zu Deinen schärfsten Kritikern. Die Wahrheit ist, dass Du ungewollt ein Spotlicht auf ihre eigenen Unzulänglichkeiten wirfst.

Dadurch fühlen sie sich bedroht und sie bekommen einen Spiegel durch Dich vorgehalten. Die einzige Möglichkeit, sich besser zu fühlen, besteht darin, Dich auf ihr Niveau herunterzuziehen, damit der Status Quo erhalten bleibt. Das ist eine unangenehme Wahrheit, und wenn Du erkennst, dass das, was andere von Dir denken, Dich in keiner Weise beeinflusst, wird die Angst, dumm dazustehen, von ganz allein verschwinden. Lao Tzu sagte einmal: “Kümmere Dich darum, was andere Leute denken, und Du wirst immer ihr Gefangener sein.”

Der beste Weg, mit der Angst vor dem Scheitern umzugehen, ist, Dich zu fragen, was alles schief gehen könnte. Überlege Dir dann, welche Gegenmaßnahmen Du ergreifen kannst, um zu verhindern, dass Dein Vorhaben scheitert. Überwinde diese Hindernisse und finde Wege, wie Du dennoch erfolgreich bist. Wiederhole diesen Prozess täglich oder sogar ein paar Mal am Tag! Das wird Dir das Vertrauen und den Glauben an Dich selbst geben, weiterzumachen.

3. Die Angst, nicht gut genug zu sein

Diese Angst entsteht meist, wenn Du zu einem früheren Zeitpunkt in Deinem Leben einen schweren Misserfolg erlebt hast. Viele Menschen sind in der Schule nicht gut, weil sie keine natürliche Affinität oder kein Interesse an den Fächern haben, die sie lernen. Das Mädchen, das in Kunst und Schreiben begabt war, ist vielleicht in Mathe und Naturwissenschaften gescheitert und kam nicht über die mittlere Reife hinaus obwohl die Eltern ein Abitur für sie wollten. Dieser “Misserfolg” kann ihr das Gefühl geben, dass sie in ihrem Leben generell nichts Großes erreichen kann, obwohl sie sehr wohl das Potenzial hat, sehr erfolgreich zu sein.

Albert Einstein hat einmal gesagt: “Jeder Mensch ist ein Genie. Aber wenn Du einen Fisch nach seiner Fähigkeit beurteilst, auf einen Baum zu klettern, wird er sein ganzes Leben lang glauben, dass er dumm ist.” Der Sinn dieser Aussage ist, dass man sich nicht danach beurteilen sollte, wie man in der Schule oder in früheren Jobs abgeschnitten hat. Es gibt unzählige Geschichten von Menschen, die viele Male gescheitert sind und schließlich ihre kühnsten Träume übertroffen haben, als sie ihre Talente und wahre Berufung gefunden hatten.

Gib Dich niemals selbst auf! Das Glück begünstigt die Mutigen. Wenn Du versuchst, ein Unternehmen aufzubauen, wirst Du normalerweise eine gewisse Lernkurve durchlaufen müssen. Das ist unvermeidlich. Du wirst Fehler machen. Du wirst den falschen Personen vertrauen. Du wirst die falschen Produkte kaufen. Und Du wirst Zeit und Geld verschwenden. Das ist einfach Teil des Prozesses und lässt sich leider nicht komplett vermeiden. Aber wenn Du in dieser Phase aufgibst, weil Du denkst, dass Du nicht gut genug bist, wirst Du NIE besser werden.

Du wirst nur besser, wenn Du weiter lernst und Fortschritte machst. Viele Anfänger*innen schauen sich berühmte Unternehmer*innen an und fühlen sich eingeschüchtert. Sie glauben, dass die anderen schlauer, reicher und besser sind als sie. Vergleiche Dich niemals mit anderen! Das ist ein großer Fehler und wird Dich dabei am Ende immer unzulänglich fühlen lassen. Du vergleichst vielleicht Deinen Anfang mit dem Ende von jemand anderem. Das ist nicht fair Dir gegenüber und Du tust Dir damit selbst keinen Gefallen. Du musst Dich nur darauf konzentrieren, Dein persönlich Bestes zu geben. Dann hast Du hinterher nichts zu bereuen.

Hier ist die Wahrheit: Jeder hat als Anfänger*in angefangen. Du wirst nicht über Nacht erfolgreich. Es gibt einen Weg, den du gehen musst, und Du musst ihn gehen. Wenn Du befürchtest, dass Du es nie zu etwas bringen wirst, hast Du schon aufgegeben, bevor Du überhaupt angefangen hast. Du musst Selbstvertrauen haben. Sieh jeden kleinen Misserfolg, den Du auf Deinem Weg erlebst, als eine Lernerfahrung an! Du kannst nicht auf Basis von unvollständigen Daten Rückschlüsse auf andere ziehen. Je mehr Du lernst, desto besser wirst Du. Je mehr Fehler Du machst, desto besser. Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein Teil des Erfolgs. Du bist gut genug, so wie Du bist. Du musst nur daran glauben.

4. Die Angst, dass Du zu spät dran oder zu alt bist

Dies ist ein weiterer wichtiger Punkt. Vielleicht hast Du schon Aussagen gehört wie “Die guten alten Zeiten sind vorbei” oder “Du bist zu alt, um ein Unternehmen zu gründen”…

Aber sind diese Aussagen wirklich wahr? – Nein, natürlich nicht.

Auch wenn manche Arten von Unternehmen kommen und gehen, ist das Unternehmertum ein Dauerbrenner, und jeden Tag gibt es Menschen wie Dich, die erfolgreich sind. Es ist nie zu spät, ein Unternehmen zu gründen, und der Zeitpunkt jetzt ist genauso gut wie jeder andere!

Du bist auch nie zu alt, um Dir neue Ziele zu setzen oder neuen Träume zu folgen. Stan Lee schuf seinen ersten erfolgreichen Comic kurz vor seinem 39. Geburtstag. Henry Ford war 45, als er das Model T erfand. Ray Croc gründete McDonald’s im Alter von 52 Jahren und Colonel Sanders war 62 Jahre alt, als er KFC als Franchiseunternehmen eröffnete.

Wie Du siehst, haben Menschen in jedem Alter Erfolg. Du bist nie zu alt! Also wirf diese Angst beiseite und verfolge Deine Träume noch heute!

“Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt.”
– Chinesisches Sprichwort –

5. Begrenzende Glaubenssätze

Die fünfte und letzte Angst ist eigentlich gar keine “Angst”, sondern ein falsches Glaubensmuster. Es gibt viele Menschen, die aufgrund ihrer eigenen Überzeugungen darüber, wozu sie fähig sind und wozu nicht, vom Erfolg abgehalten werden. Das liegt daran, dass wir in unserer Kindheit unsere Überzeugungen auf der Grundlage dessen gebildet haben, was wir gesehen und gehört haben und was uns gesagt wurde – von unseren Eltern, Lehrern und anderen wichtigen Bezugspersonen.

Ein gutes Beispiel für dieses Phänomen sind übergewichtige Menschen, die glauben, dass sie dazu “bestimmt” sind, dick zu sein. Ihre Eltern, Geschwister, Verwandten und alle, die ihnen nahestehen, sind übergewichtig, also glauben sie, dass sie von Natur aus zur Fettleibigkeit verdammt sind. Bis zu einem gewissen Grad mag das aufgrund genetischer Faktoren stimmen, aber die Wahrheit ist, dass die Wahl der Lebensmittel, die Essgewohnheiten, die Einstellung zum Essen usw. oft von den Eltern an die Kinder weitergegeben werden.

Deshalb ist alles, was sie über Lebensmittel und Essen wissen, das, was sie sehen und hören. Wenn sie beschließen würden, sich gesund zu ernähren, mehr Sport zu treiben und auf ihre Kalorienzufuhr zu achten, würden sie höchstwahrscheinlich die überflüssigen Pfunde verlieren und die schlankste Person in ihrer Familie werden. Aber um das zu erreichen, muss man sein begrenztes Denken überwinden und daran glauben, dass man tatsächlich in der Lage ist, dies zu erreichen.

Das Gleiche gilt für Menschen, die in einkommensschwachen Familien aufgewachsen sind, in denen die Eltern geäußert haben, wie schwer Geld zu verdienen ist, oder dass reiche Menschen böse und gierig sind. Mit solchen Überzeugungen wird ihr Unterbewusstsein ihnen nicht erlauben, Reichtum aufzubauen, denn sie wollen ja nicht böse und gierig sein.

Es ist eine Herkulesaufgabe, Deine begrenzten Glaubenssätze zu überwinden, aber es ist machbar. Du musst auf Deine Gedanken achten und sie proaktiv korrigieren. Sobald Du erkennst, dass Deine einzige Beschränkung Du selbst bist, wird sich Dein Leben verändern und Du wirst in der Lage sein, jedes Hindernis zu überwinden. Du bist es wert, erfolgreich zu sein!

Inzwischen wirst Du erkannt haben, dass Angst ein schlechter Berater ist. Der beste Weg, die Angst zu besiegen, ist durch Handeln. Zu analysieren, warum Du so fühlst, wie Du fühlst, ist hilfreich. Aber nichts geht über das Handeln, wenn Du die Angst besiegen willst. Tu das, wovor Du Dich am meisten fürchtest, und die Angst wird verschwinden!

Lass niemals zu, dass Deine Angst über Deine Zukunft entscheidet! Mach Dir einen guten Plan, sorge für Optionen und arbeite an Deinem Plan, bis Du erfolgreich bist! Selbst in den dunkelsten Stunden, wenn sich alles um Dich herum so anfühlt, als würde alles zusammenbrechen und Deine Ängste Dir sagen, dass Du gleich scheitern wirst, solltest Du Dich zusammenreißen und weiter vorwärts gehen.

Vor dem Morgengrauen ist es immer am dunkelsten. Mach weiter! Dann kannst Du nur gewinnen.


 

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